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Wer wir sind:

Wir – das ist die Bürgerinitiative gegen die geplante Hähnchenmastanlage in Hardegsen, Ortsteil Hevensen. Wir sind Teil der Landbevölkerung und Teil unserer Region. Deshalb denken wir, dass wir ein Recht darauf haben mitzubestimmen, was in unserer Umgebung und besonders in unserem Dorf passiert.

Und genau deshalb wenden wir uns gegen die geplante Hähnchenmastanlage und fordern die Verantwortlichen nachdrücklich dazu auf, dieses Bauvorhaben abzulehnen. Zum wirtschaftlichen Wohl eines Einzelnen die Gesundheit und Lebensqualität vieler gefährden – wir finden: Das geht gar nicht!

Sie möchten uns unterstützen? Unterschreiben Sie unsere Online-Petition, kommen Sie zu unseren Treffen, helfen Sie mit! Gemeinsam können wir diese Mastanlage verhindern!

Worum es genau geht:

Im Gewerbepark Hardegsen plant ein Investor aus der Region eine Hähnchenmastanlage für 29.950 Tiere pro Mastdurchgang; sieben bis acht Durchgänge soll es pro Jahr geben. Wir von der Bürgerinitiative sind jedoch nicht ganz davon überzeugt, dass es bei dieser Anzahl bleiben wird. Die Mastanlage könnte auf 84.000 Tiere pro Mastdurchgang aufgestockt werden. Die Tiere sollen auf konventionelle Weise gehalten und gemästet werden – was nicht nur schädlich für die Tiere sein wird, sondern auch uns als Bewohner besonders betrifft.

Was bisher passiert ist:

Nachdem die Pläne für die Mastanlage letztes Jahr bekannt wurden, regte sich schnell Widerstand. Am 6.November 2014 fand die erste Informationsveranstaltung statt, bei der sich unsere Bürgerinitiative gründete. Initiatorinnen dabei waren Gudrun Hühne-Osterloh und Brigitte Halbauer. Zu diesem Zeitpunkt war noch kein Bauantrag für die Mastanlage gestellt, doch wir als Bürger wollten und wollen so früh und intensiv wie möglich an dem Prozess beteiligt werden.

Schon bei unserem ersten Treffen konnten wir einige Unterschriften gegen das Bauvorhaben sammeln. Im Februar dieses Jahres sammelten wir dann aktiv in der Innenstadt von Hardegsen weitere Unterschriften. Kurz darauf war die Anlage auch Thema im Ortsrat von Hardegsen. Am 23. Februar verabschiedete der Hardegser Rat eine Resolution gegen die Hähnchenmastanlage und setzte so ein deutliches Zeichen.

Am 14. April bekräftigte der Rat noch einmal seine Ablehnung gegen das Projekt und versagte das sogenannte „gemeindliche Einvernehmen“. Grundlage dafür war ein Gutachten des Rechtsanwalts Dr. Frank Niederstadt: Die Errichtung der Mastanlage als landwirtschaftlicher Betrieb in dem als Gewerbegebiet ausgewiesenen Bereich sei unzulässig. Außerdem konnten wir dem Rat bei dieser Sitzung insgesamt 1.200 Unterschriften überreichen – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die unsere zahlreichen Unterstützer.

Was jetzt?

Der derzeitige Stand ist, dass die Entscheidung über die Baugenehmigung beim Landkreis Northeim liegt. Dort ist man allerdings der Meinung, dass es sich bei der geplanten Hähnchenmastanlage um ein sogenanntes „privilegiertes Vorhaben“ handle. Auch trotz der deutlichen Ablehnung des Hardegser Rates und der Bürger könnte der Landkreis Northeim den Bau genehmigen – dagegen arbeiten wir an. Helfen Sie mit!